Ein in der Breite akzeptierter Ansatz

Eine breite Palette an Stakeholdern sind an der systematischen Verbesserung des Erwachsenenbildungssystems in Mali beteiligt. Dies sichert eine breite Akzeptanz des Verfahrens.

Teilnehmer der Weiterbildung für Supervisoren im Rahmen der Bestandsaufnahme.

Mali hat sich im Rahmen seines zehnjährigen Bildungsentwicklungsprogramms PRODEC für eine breite Überarbeitung des Bildungssystems entschieden. Die aktuelle Priorität ist eine umfassende Systemanalyse, die dazu führen soll, die Herausforderungen des Sektors zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, diesen zu begegnen. Im Bereich der non-formalen Bildung unterstützt DVV International den malischen Staat in diesem Prozess (siehe System Building Approach). Der vom Ministerium für Nationale Bildung geleitete Prozess spiegelt den politischen Willen wider, alle Stakeholder des Subsektors der non-formalen Bildung einzubeziehen. So stehen die verschiedenen Stakeholder (aller Regierungsebenen und Sektoren, die mit der Erwachsenenbildung in Verbindung stehen, sowie die Zivilgesellschaft und weitere Stakeholder) im Mittelpunkt des Prozesses: von der Konsensbildung über die Bestandsaufnahme des aktuellen Systems bis zur Umsetzung von konkreten Handlungen zur Verbesserung des Systems. 

Der Trend der breiten Einbindung der Akteure hat sich auch bei der Datenerhebung für die Bestandsaufnahme fortgesetzt: Die Erhebungsteams in den verschiedenen Regionen des Landes setzten sich aus Vertreter*innen der Gemeinden, der staatlichen technischen Dienste, der Zivilgesellschaft, etc. zusammen. Die Fragebögen wurden entsprechend der Interventionsregionen in drei Landessprachen übersetzt. Dies ermöglicht den Supervisoren, die für die ordnungsgemäße Durchführung Untersucher verantwortlich sind, auch die Einbindung lokaler Kolleg*innen für die Studie. Um eine bessere Einbindung der dezentralen technischen Dienste zu erreichen, wurden die Supervisoren vorzugsweise aus dem Kreis der Verantwortlichen für nicht-formale Bildung innerhalb der Bildungsakademien der von der Studie betroffenen Zonen ausgewählt.

Die Bestandsaufnahme soll aussagekräftige und umsetztungsorientierte Empfehlungen auf politischer und operativer Ebene liefern. Die breite Einbindung aller Akteure stellt sicher, dass ein Erwachsenenbildungssystem gestärkt wird, das in Partnerschaft mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren entsprechend der Bedürfnisse und Interessen der Lernenden Bildungsangebote macht.

Bei der Umsetzung des Prozesses ist die Beteiligung des Staates von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der systematischen Überarbeitung des Erwachsenenbildungssystems, da in Mali der Staat  für die Ausarbeitung der Bildungspolitik und deren Umsetzung im ganzen Land verantwortlich ist.

Mali
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